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Letzte Nachricht: 6 Tage, 21 Stunden zuvor
  • Benny : Bin jetzt wieder rund um die Uhr erreichbar...
  • Benny : Hi woody, so nun sitz ich wieder in Villingen, nix Worldcup in Spo ;-) Wir sind fleissig am schulen an der Ostsee... @woody, schau mal gleichl in Dein Postfach...
  • woody : gibts von globalX ne IBAN und nen BIC (Auslandsüberweisung) - erreich den benny per mail nicht und langsam wirds wegen beauduc nen bißchen eng....
  • cento : Also anscheinend war er huete aufm Weg von Surendorf nach Villingen und stand im Stau... Ich stand heute auch schon im Laden und er war nicht da^^
  • Chrisi-aka.c : ich glaube der benny hängt in Surendorf rum, bzw er wird morgen bestimmt in SPO sein und beim Worldcup fett abfeiern!
  • Kiteoldi50 : Hi Benny, lebst du noch? Was macht meine Rekla.? Laß endlich mal was von dir hören.
  • gmog : hey benny kannste mal den airblast nach stutgart schicken, möglichst fertig mit bar. wir überweisen dir dann die kohle. wär net wenn der für die ferien da wäre, weil ich will mountainboarden.
  • Kiteoldi50 : Hi Benny, alle fotos bekommen und schon etwas unternommern:-}?
  • Benny : katamaran trip iss schon ausgebucht.... Lass uns mal skypen wenn du interesse hast...
  • Dom : immernoch keine Infos zum Katamaran-Trip?
  • Benny : super:-)
  • woody : bestimmt - wir haben deine site gesehen und schon wars fix was wir diesen sommer machen
  • Benny : soll ja richtig gut werden!
  • woody : sehr gail : )
  • Benny : Da sitze ich gerade davor :-) Wirst heute Vormittag ne mail bekommen. Ich bin dann ab morgen wieder an der Ostsee...
  • woody : wollt nur mal nachfragen ob das mit der buchung hinhaut - hab dir gestern ne mail geschrieben
  • Benny : Servus ;-)
  • woody : hy
  • Benny : Du auch?
  • woody : wer da?!
  • Benny : Servus ich bin da ;-)
  • woody : hy @ all - irgendwer da?
  • Chrisi-aka.c : du meintest wohl eher in schnitt gehen, du plottest die ja^^ mein board steht halt hier und warte daruf laminiert zu werden =)
  • Benny : Chrisi, bin gerade wieder back im schönen Süden. Alle wollen Aufkleber... Also ich muss da mal wieder in Druck gehen ;-)
  • Chrisi-aka.c : hmmm wir sehen uns net um 18 uhr, aber du musst mir nun endlcih mal die aufkleber schicken, das ich mein board fertig bauen kann! thx
  • Linda : Hi Benny, wir sehen uns morgen um 18 Uhr bei dir im Laden! :-)
  • Benny : Ich bin ab Mittwoch morgen wieder in Villingen. Dann wie immer bis 18.30... ;-)
  • stefan_f : bis wie viel uhr bist du immer im laden in VS? wollte letzte woche mal hallo sagen...warst schon weg
  • Benny : Doch klar... Bin schon oben! Kommst auch?
  • Simone : Benny?also dieses WoEn bist du nicht im Norden?!

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Jan 25
2010

Australientrip KW4 (18.01-24.01.2010)

Posted by: Benny

Benny

waschtag

Weit in den Wäldern des Süden von Westernaustralien liegen die brühmten Gianttrees. Die wollten wir natürlich sehen. Die zwei größten Bäume kann man sogar ersteigen. Grace und Micha haben sich vor Angst fast in die Hosen gemacht, doch sie haben ihre Angst überwunden. Ganz ohne Sicherung und nur an Sprossen sind wir bis auf die Spitzen des Gloucestertrees (61m) und des Binnenceltrees (75m) geklettert. Oben angekommen wurden wir mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Wir waren über allen anderen Baumspitzen und rings um uns war nur Wald, so weit das Auge reicht. Ganz hungrig von der Kletterei haben wir unsere Lunchpause gleich noch auf dem Parkplatz gehabt. Wir freuten uns über die vielen bunten Papageien die sich um uns scharten, doch die Freude war nur von kurzer Dauer. Als ich herzlich in mein Sandwich beisen wollte, attackierte mich einer der Papageien. Also musste ich mein Sandwich mit meinem Körper vor dem scheiß Vogel beschützen. Auch die anderen wurden durch ständiges herum flattern bedrängt und wir haben  hastig alles Essen weg gepackt. Die Papageien verloren das Interesse an uns. Wir hatten die ganze Woche bewölktes Wetter, kein Wind, keine Sonne und etwas kühl.

Hier gehts zu den Bildern...


Doch  am Dienstag erwischte es uns dicke. Wir campten an einem einsamen Spot, direkt auf den Klippen. Unter uns brachen die Wellen tosend an den Felsen und rechts von uns ein Kilometer langer Strand. In der Nacht dann erwischte uns eine heftige Sturmfront. Das Auto wurde von den Böen durchgeschüttelt und der Regen krachte waagrecht gegen die Scheiben. Für Grace und mich
nicht weiter schlimm, doch Micha in ihrem Zeltchen.... In einer kurzen Regenpause kam sie dann  zu uns ins Auto. Frierend und nass. Wir lagen bis zum Mittag zu dritt eingequetscht im Auto, dann hörte es auf zu regnen und zu winden. In Michas Zelt hatte sich eine große Pfütze gebildet und all ihre Sachen waren feucht oder triefend. Um zurück in die nächsten Stadt zukommen mussten wir einem aufgeweichten mit vom Regen schweren Ästen verhangenen Pfad folgen. Als wir dann aus dem Wald heraus kamen, sah ich einen Emu wenige Meter vor uns auf der Sandpiste. Er rannte vor uns weg und war nach der nächsten Kurve verschwunden, also gab ich Gas und wir verfolgten den Emu über 5 Kilometer. Besonders schlau sind die Emus nicht, er rannte die ganze Zeit auf der Piste vor unserm Auto her. Jedoch war er verdammt schnell, bis zu 35km/h. Heftig durchgeschüttelt und unter lautem Gekreische der Mädels blieben wir an ihm dran, ließen uns nicht von Schlaglöchern oder Bodenwellen aufhalten. Als ob der Emu gewusst hatte wo er hin wollte, bog er plötzlich scharf rechts ab un verschwand auf einem schmalen Trampelpfad im Busch.
In Nornalup wollten wir unbedingt an die Mündung des Nornalup-Inlets, eine riesige Öffnung
die den Ozean und die dahinterliegende Seenlandschaft verbindet. Doch kommt man dort nur mit dem Boot hin, oder man fährt mit dem 4WD beschwerlich durch die Dünen und dann weitere 10km
am Strand. Uns wurde jedoch gleich davon abgeraten, da es sehr schwer und gefährlich sein soll die Stecke zu fahren, und man doch sehr wissen muss was man tut. Kein Problem für uns..... dachten wir. Als wir dann am Strand angekommen sind merkten wir bald, dass der Wasserstand zu hoch war um am Strand zu fahren.  Wir sind nicht einmal vom Strand runter gekommen, an der ersten Düne blieben wir hängen, da der Sand tief war und wir immer wieder eingesunken sind. Also  campten  wir auf einer kleinen Anhöhe am Strand, dort waren wir auch vor dem steigenden Wasser in Sicherheit. Am nächsten Morgen versuchten wir unser Glück dann nochmal am Strand. Nach ca. 10min Fahrt blieben wir an einer Schräge hängen. Bei den Versuchen vor oder rückwärts zufahren, rutschte unser Auto immer weiter in Richtung Wasser. Ich habe dann doch recht schnell Panik bekommen, denn nach wenigen Versuchen umspülte die ein oder andere Welle schon unsere Reifen. Wir versuchten dann mit erhöhtem Zeitdruck, Fußmatten unter zulegen, jedoch nur mit mäßigem Erfolg.
Micha hatte dann die rettende Idee: Wir solten ihre Isomatte benutzen um länger Gripp zubekommen. Also schnitt ich sie in zwei Hälften und wir unterlegten die Vorderreifen, dadurch schafften wir es vom Wasser weg. Wir hatten jedoch  noch einige Mühe bis wir das Auto wieder frei hatten, freigraben, unterlegen, fahren und schieben. Und nochmal und nochmal...... Wir benötigten zwei Stunden bis wir wieder am Ausgangspunkt waren. Dann mussten wir uns noch immer die Düne hochkämpfen. Wir hatten es mit der gleichen Methode, wie zuvor am Strand, bis zur Hälfte geschafft. Dann kamen uns zwei Geländewagen entgegen. Wir waren heilfroh um Hilfe. Die Aussies haben uns den Tipp gegeben noch mehr Luft aus den Reifen zulassen. Uns wurde gesagt, dass der Minimumreifendruck bei 20psi liegt, unsere Helfer jedoch sagten sie fahren bei diesem weichen Sand mit nur 10psi in den Reifen. Und siehe da ohne die geringsten Schwierigkeiten fuhren wir die Düne hoch. Man muss nur wissen WIE!!!!