Jedes Jahr am 26.01. zelebrieren die Aussies ihren Ausraliaday. Ein nationaler Feiertag, an dem alle ihre Autos mit Flaggen schmücken, sich im Gesicht anmalen und die Besiedlung Australiens feiern. Natürlich haben auch wir an diesem Spektakel teilgenommen. Gemeinsam mit den Bewohnern aus Albany haben wir gefeiert. Der Höhepunkt des Festes war ein farbenfrohes Feuerwerk, das wir von einem gigantischen Lookout auf dem Mount Clarence bewunderten.
Albany hat gigantische weiße, puderzuckerfeine, knirschende Strände. Doch leider hatten wir mal wieder mit dem Wetter Pech, es war kalt und der Himmel komplett zugezogen.
Da sich das Wetter leider nicht besserte, beschlossen wir weiter Richtung Osten zu fahren. Wir verbrachten 2 aufregende Tage im Fitzgerald National Park und auch das Wetter war wieder auf unserer Seite und wir konnten die tollen Strände in vollen Zügen geniesen. Schneeweiße Dünen, riesiger Strand, nur wir, fast alleine, bis auf die Pelikane und Kängurus. Wir überschlugen die Entfernungen im National Park und kalkulierten dass unser Sprit locker dafür reicht. Auf dem Hinweg hörten wir plötzlich dieses laute, ekelhaft quietschende Geräusch. Ich stoppte sofort und wir brauchten nicht lange um herauszufinden, dass es vom Vorderrad kam. Also Rad runter und dann, sah ich das Problem auch schon. Ein Steinchen hat sich in der Bremsscheibe festgeklemmt. Problem beseitigt und weiter gings. Es stellte sich heraus, dass Teile der Strecke echt hart zu fahren sind, tiefer Sand, steile Steigungen, tiefe Rinnen und felsige Passagen. Wir brauchten letztendlich mehr Sprit als gedacht. Langsam wurden wir alle nervös, ob uns der Sprit auch noch für den Rückweg reicht? Als wir uns dann wieder auf den Weg machten, viel die Tankanzeige immer weiter gegen Null, und blieb dann im Keller. Ich hatte echt Schiss, und rechnete damit, dass wir jeden Augenblick stehen bleiben. Doch nach angespannten 2 Stunden und 100 Offroadkilometern, erreichten wir endlich den Highway. Von dort waren es nur noch 20km bis zur nächsten Tanke. Uns viel ein Stein vom Herzen. Die ganze Angst hätten wir uns sparen können, denn wie sich beim Tanken herausstellte, hatten wir noch 10 Liter im Tank.