beachcampprestonbeachDa Björn und Marc sich bestens verstanden haben, lud Marc ihn zum Krabben fangen ein.
Also unternahmen sie einen Männerausflug, Marc und seine Söhne, ein Freund der Jungs und Björn. Beim „Crabbing“ watet man durchs hüfttiefe Wasser und fängt die Krabben mit Stahlkäschern. Die Männer hatten eine Menge Spaß, nicht nur beim Crabbing......
Männer werden nie erwachsen: wie die Kinder schossen sie mit der Kartoffelkanone der Jungs, auf Mülleimer, Straßenschilder, Bierdosen und auf einen vollbesetzten Tennisplatz, herum.
Gefangen haben sie nicht wirklich viel, aber für zwei köstliche, deluxe Krabbensandwiche, hats dann doch gereicht.
Übrigens waren wir sowohl Dienstag als auch Mittwoch im Büro der Geishabar, um unser Geld für die Karten vom Silvesterabend abzuholen, doch wir wurden beide Male versetzt. Dann haben wir endlich Kontakt mit dem Besitzer der Bar zustande gebracht und der versprach uns einen Cheque zu zu schicken. Wir werden sehen... Dann stand uns auch schon der Abschied von Trish bevor, der sehr tränenreich und gefühlvoll war.
Wir machten uns gemeinsam mit Micha auf den Weg Richtung Süden. In der ersten Nacht erreichten wir unseren Schlafplatz erst bei Dunkelheit. Micha hatte voll schiss, da sie zum ersten Mal in der Wildnis campte. Sie konnte kein Auge zu machen und hörte die ganze Nacht über beängstigende Geräusche. Als sie am nächsten Morgen feststellte, dass sie sich gar nicht im Busch, sondern in unmittelbarer Nähe einer Rest Area befand, mussten alle lachen.  
Wir verbrachten zwei weitere tolle Tage am Preston Beach, mit beachdriving und campen am Strand. Micha fuhr zum ersten Mal aufm Sand und Björn saß völlig angespannt hinten drin. Doch sie hat das ziemlich gut gemacht. Auch an das Zelten und die ganzen beängstigenden Geräusche, hat sich Micha langsam gewöhnt.
Zwei weitere tolle Tage verbrachten wir in Bunbury. Südlich von Perth gelegen hat die kleine Stadt
perfekte Kitebedingungen. Im Hinterland erstrecken sich riesige Seen mit knietiefem und absolutem Flachwasser.
Wir fuhren weiter zu einem abgelegenen National Park und Micha überredete uns mal was anderes zu machen als zu kiten und am Strand zu liegen. Also erkundeten wir den Park zu Fuß. Wir entdeckten atemberaubende Strände mit tollen Felsformationen und riesen Wellen. Da Micha meinte dass uns das Wandern singend leichter fällt, stimmten Micha und ich ein fröhliches Kinderlied an „ein Hut ein Stock ein Herrenunterrock......“ In einem Auto sahen wir einen nackten Hintern, der fleißig etwas bearbeitete. Vom Gesang aufgeschreckt verschwand das Pärchen im Null Komma Nichts im Fußraum des Auto und kurbelte eiligst die Fenster hoch!?.  Dadurch hatten wir genügend Gesprächsstoff für den Rückweg zum Auto, und wir Mädels mussten auch nicht mehr singen;-)

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